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Himbeere,
Fruchtillustration
Verbreitung:
Überall in der nördichen Hemisphäre. Die Himbeere
bevorzugt halbschattige Lagen, z.B. Waldlichtungen oder Waldränder
mit nährstoffreichen Böden, wobei anzumerken ist, dass
erschwerte Lebensbedingungen das Aroma der Frucht steigern. Der
Himbeer-strauch wird bis zu 150 cm groß, die Stängel
sind mit feinen Stacheln besetzt. An den Trieben, die die Pflanze
ausbildet, sitzen wechselständig drei-, fünf- und siebenzählige
gezähnte und gefiederte Blätter.
Zwischen Mai und Juni bildet die Pflanze von den einzelnen Trieben
abgehend doldenförmige Blütenstände mit weißen
Blüten aus. Jede Blüte hat jeweils 5 Kelch- und Kronblätter
und über 20 Staub- und Fruchtblätter. Der Boden der
Blüte ist dabei stark vorgewölbt. Die dunkelroten, weichen
Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert,
keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den
einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere
ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann
leicht abgezogen werden. Sie ist saftig und sehr aromatisch und
kann von Juli bis August gesammelt werden.
Quelle: Net-Lexikon
Digitale Illustration, 300 dpi 14 x 14 cm
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